Natürlich sollte man sich als Verbraucher bei der Wahl des Olivenöls an extra natives Olivenöl halten. Leider ist es aber so, dass es bei den Olivenölen im Lebensmittelhandel sowie spezialisierten Olivenöl- und Feinkosthändlern große Preis – und Qualitätsunterschiede gibt. Oftmals sind die Flaschen in den Regalen farbenfroh und ansprechend gestaltet. Leider aber läßt dies keine Rückschlüsse auf den Inhalt zu.

Neben dem Ölsäuregehalt, der bei extra nativen Olivenölen maximal 0,8 % betragen darf, ist eine geschützte Ursprungsbezeichnung ein Kriterium für die Qualität und die Glaubwürdigkeit eines Olivenöls.

Getoppt wird dies nur durch Olivenöle eines einzelnen Bauern, dessen Öl eine geschützte Ursprungsbezeichnung besitzt und dessen Ernte von kleinen Händlern oder Familienangehörigen exklusiv vertrieben wird. Man erkennt die geschützte Ursprungsbezeichnung an diesem Siegel:

Letzte Gewissheit über die Qualität kann aber nur die Olivenöl Verkostung bringen. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten. Grundsätzlich sollte man eine Blindverkostung mit verschiedenen extra nativen Olivenölen durchführen. Diese unterteilt sich in eine Geruchs- und eine Geschmacksprobe.

Die Geruchsprobe:

Man gibt bei der Geruchsprobe in einen Cognac-Schwenker ein bis zwei Esslöffel Olivenöl. Anschließend schwenkt man es , so dass es von der Hand angewärmt wird. Alternativ kann man auch zusätzlich enen geruchslosen Deckel verwenden.

Wenn sich das Olivenöl etwas angewärmt hat, der Rand des Glases leicht beträufelt ist, entfalten sich die Aromen am besten. Dann schiebt man den Deckel zur Seite und atmet mit der Nase am Glas tief ein. Diesen Vorgang kann man mehrfach wiederholen.

Die Geschmacksprobe:

Nach der Geruchsprobe folgt die Geschmacksprobe. Hierz gibt man etwas Olivenöl auf einen Esslöffel. Nach der Begutachtung der Farbe und dem erneuten Riechen am Olivenöl nimmt man es in den Mund und verteilt es auf Zunge und Gaumen. Die unterschiedlichen Geschmackssinne im Mund identifizieren nun die verschieden Aromen des Olivenöls.

Wenn man mehrere Olivenöle testet, so kann man die Unterschiede herausschmecken und seinen Favoriten festlegen.

Hierbei ist es  durchaus normal, wenn man für unterschiedliche Verwendungen unterschiedliches Olivenöl favorisiert. Ein Öl, das sich für einen griechischen Salat eignet, muss nicht in jede Soße passen. Auch kann man das subjektive Empfinden haben, dass sich zum Dippen mit grobkörnigem Meersalz und Weißbrot andere Olivenöle eignen als in der warmen Küche. Der Olivenöl Feinschmecker wird hier die richtigen Kompositionen herausarbeiten.

Gute Olivenölhändler erkennt man übrigens daran, dass man das Olivenöl vor dem Kauf verkosten darf. Bei Bestellungen im Internet sollte man zunächst kleinere Gebinde kaufen und diese zu Hause, evtl. mit Feinschmecker-Freunden in der Gruppe verkosten.

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